Bücher tun Gutes

Illustrator Martin Stark mit European Design Award ausgezeichnet

18.06.2021  

European Design Awards 2021

Martin Stark holt GOLD für die Büchergilde

Am Wochenende wurden in Valencia die European Design Awards 2021 verliehen. Der Offenbacher Illustrator Martin Stark wurde für seine beeindruckenden Illustrationen zu »Der Ring des Nibelungen« nach Richard Wagner, einer einzigartigen visuellen Interpretation von Wagners opus magnum, mit GOLD in der Kategorie »Illustration/Book and Editorial Illustration« ausgezeichnet. »Der Ring des Nibelungen« ist 2020 als BÜCHERGILDE BILDERBOGEN –extra– in der Büchergilde Gutenberg erschienen.

Martin Stark erhält den European Design Award in GOLD in dieser Kategorie damit zum zweiten Mal, nachdem er der Büchergilde Gutenberg mit seinen Illustrationen des Romanklassikers »Frankenstein oder Der moderne Prometheus« von Mary Shelley bereits 2019 die Spitzenplatzierung bei den Awards eingebracht hatte.

Die European Design Awards prämieren jährlich die besten Arbeiten aus Illustration, Grafikdesign und Digitalmedia aus ganz Europa. Die Preisträger:innen der European Design Awards 2021 wurden in insgesamt acht Kategorien im Rahmen einer virtuellen Preisverleihung gekürt. Die Veranstaltung wurde gestreamt und kann hier erneut abgerufen werden.

Martin Stark, geboren 1973, lebt und arbeitet als Illustrator in Offenbach am Main. Dort studierte er an der Hochschule für Gestaltung Visuelle Kommunikation u.a. bei ATAK und Eike König. Stark zeichnet und gestaltet für diverse Institutionen, Verlage, Agenturen und Magazine und realisiert freie Projekte gemeinsam mit anderen Illustrator:innen. 2014 erhielt er den Gestalterpreis der Büchergilde Gutenberg für seine Umsetzung von Heinrich Manns »Professor Unrat«, das 2021 anlässlich von Manns 150. Geburtstag neu aufgelegt wurde. Weitere Preise und Auszeichnungen folgten, darunter der European Design Award 2019 und 2021.

Mit der Reihe BÜCHERGILDE BILDERBOGEN entdeckt die Büchergilde Gutenberg den Bilderbogen als eines der ältesten Massenmedien wieder und setzt der Bilderflut der Gegenwart ein bewusstes, konzentriertes und ganzheitlich erfahrbares Bilderlebnis gegenüber, gleichermaßen optisch und haptisch reizvoll. Bisher erschienen sind neben dem »Ring des Nibelungen« (2020) die Titel »Lust auf neue Bilder« (2019), »Drama am Jang tse Kiang« von Hans Traxler (2019), Gustave Dorés »Münchhausen« (2020), »Wie wollen wir wohnen« von Thomas M. Müller (2020), Philipp Jantas »Der Abend« (2020) sowie »Das Licht hält sich die Augen zu« nach Pablo Picasso (2020) und E.O. Plauens »Vater und Sohn« (2020).