Mit dem Hörspiel „Haus Vaterland“ zurück in die Welt von Volker Kutscher
Nur noch wenige Tage bis zum Finale von „Babylon Berlin“: Wer schon jetzt in die düstere Welt von Gereon Rath und Charlotte Ritter eintauchen möchte, kann dies mit dem neuen Hörspiel „Haus Vaterland“ tun. Die neue Staffel der „Babylon Berlin“-Hörspielserie verbindet Motive aus Volker Kutschers Romanen „Die Akte Vaterland“ und „Märzgefallene“ zu einem eigenständigen Kriminalfall im Berlin der frühen 1930er-Jahre.
Mit einem prominenten Sprecherensemble, atmosphärischer Musik und der Klangkulisse des WDR Funkhausorchesters wird das Berlin der Weimarer Republik akustisch lebendig.
„Haus Vaterland“: Gereon Rath ermittelt 1932/33
Berlin 1932/33: Die Weimarer Republik befindet sich in einer politischen und gesellschaftlichen Krise. Wirtschaftliche Unsicherheit, zunehmende Gewalt und die politische Radikalisierung prägen den Alltag. In dieser angespannten Atmosphäre wird Kommissar Gereon Rath mit einem rätselhaften Todesfall konfrontiert.
Der Fall führt ihn ausgerechnet in den legendären Berliner Vergnügungstempel „Haus Vaterland“. Was zunächst wie ein mysteriöser Todesfall erscheint, entwickelt sich zu einer gefährlichen Mordserie, die Rath schließlich bis in die masurischen Moore führt.
Damit taucht das Hörspiel tief in jene historische Atmosphäre ein, die auch die Romane von Volker Kutscher und die erfolgreiche Serie „Babylon Berlin“ prägt.
Charlotte Ritter als verdeckte Ermittlerin
Auch Charlotte Ritter steht im Mittelpunkt des neuen Falls. Nach ihrer Rückkehr aus Paris nach Berlin arbeitet sie weiterhin bei der weiblichen Kriminalpolizei und übernimmt einen gefährlichen Einsatz.
Als verdeckte Ermittlerin wird Charlotte Ritter im „Haus Vaterland“ eingesetzt. Dort gerät sie immer tiefer in die Verstrickungen des Falls – während sich gleichzeitig die politische Situation in Deutschland dramatisch zuspitzt.
Der Einfluss der Nationalsozialisten wächst, die staatliche Ordnung gerät zunehmend ins Wanken. Auch Gereon Rath bewegt sich bei seinen Ermittlungen zunehmend am Rand der Legalität.
Ein neues „Babylon Berlin“-Erlebnis für die Ohren
„Haus Vaterland“ ist keine einfache Vertonung eines einzelnen Romans. Die Hörspielserie verbindet Elemente aus Volker Kutschers „Die Akte Vaterland“ und „Märzgefallene“ und entwickelt daraus einen eigenständigen Kriminalfall.
Für Fans von „Babylon Berlin“ bietet das Hörspiel damit eine zusätzliche Möglichkeit, in die Welt von Gereon Rath und Charlotte Ritter einzutauchen – und die historische Atmosphäre des Berlin der 1930er-Jahre einmal ganz anders zu erleben.
Das Sprecherensemble
Zu hören sind unter anderem Ole Lagerpusch, Alice Dwyer, Peter Nottmeier, Fabian Busch, Denis Moschitto, Benito Bause, Sebastian Urzendowsky, Anna-Maria Arkona, Anna Böttcher, Magdalena Monatasser und Roman Knizka.
Die Musik stammt von Verena Guido und dem WDR Funkhausorchester. Für die Bearbeitung zeichnen Thomas Böhm und Benjamin Quabeck verantwortlich, Regie führte Benjamin Quabeck.
Produktion: ARD 2026
„Haus Vaterland“ jetzt in ARD Sounds hören
Die neue Staffel der „Babylon Berlin“-Hörspielserie „Haus Vaterland“ ist seit 3. September 2026 in ARD Sounds verfügbar.
„Haus Vaterland“ in ARD Sounds anhören
„Babylon Berlin“: Das Finale der Serie steht bevor
Auch für Serienfans gibt es rund um die fünfte und finale Staffel von „Babylon Berlin“ einiges zu entdecken. Die insgesamt acht neuen Folgen sind ab 10. September 2026 in der ARD Mediathek und ab 19. September 2026 im Ersten zu sehen.
Begleitend zur finalen Staffel gibt es ein exklusives Making-of, das einen Blick hinter die Kulissen der Erfolgsserie ermöglicht. Die Dokumentation „Babylon Berlin. Die Doku“ von Christian Jakob beschäftigt sich ebenfalls mit dem historischen Berlin und verbindet Archivmaterial mit aufwändigen Animationen.
Wer selbst in die Welt von Gereon Rath und Charlotte Ritter eintauchen möchte, kann außerdem das Adventure Game „Eine Nacht im Moka Efti – Eine Babylon Berlin-Story“ spielen. Entwickelt wurde es vom SWR X Lab gemeinsam mit Achim von Borries.
Fazit
Wer die Wartezeit bis zum „Babylon Berlin“-Finale verkürzen möchte, findet mit „Haus Vaterland“ eine spannende Ergänzung zur Serie. Das Hörspiel führt Gereon Rath und Charlotte Ritter in das Berlin der Jahre 1932/33 und verbindet einen atmosphärischen Kriminalfall mit dem historischen Hintergrund der letzten Jahre der Weimarer Republik.
Für alle, die Volker Kutschers Romane, „Babylon Berlin“, Gereon Rath und historische Kriminalgeschichten mögen, ist „Haus Vaterland“ damit ein besonders passender Einstieg in die Welt der Serie – diesmal nicht vor dem Bildschirm, sondern mitten im Geschehen der eigenen Vorstellungskraft.
Bildrechte: WDR / picture-alliance / akg-images Fotograf: ARD Das Erste
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