Dietrich-Oppenberg-Medienpreis

Lesen ist Schlüsselkompetenz für Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und kritisches Denken. Um dies sichtbar zu machen, vergeben die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ jedes Jahr den Dietrich-Oppenberg-Medienpreis. Ausgezeichnet werden herausragende journalistische Arbeiten, die die Bedeutung des Lesens für Gesellschaft, Demokratie und persönliche Entwicklung beleuchten.

In diesem Jahr wurden sechs Journalistinnen und Journalisten geehrt. Der 1. Preis ging an Olga Galicka, Lisa Graf und Laura Krzikalla für ihren Podcast „Durchgefallen – wie Schule uns als Gesellschaft spaltet“. Mit eindrucksvoller Recherche und erzählerischer Kraft thematisieren sie Bildungsgerechtigkeit und zeigen, wie sehr Lesekompetenz über Chancen und Teilhabe entscheidet.

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2025

  • 1. Preis: „Durchgefallen – wie Schule uns als Gesellschaft spaltet“ – Podcast von Olga Galicka, Lisa Graf und Laura Krzikalla (SWR, 31.01.2025)
  • 2. Preis: Ilka Piepgras für „Dreitausend Mal berührt“ (ZEITmagazin, 18.04.2024), ein persönlicher und literarischer Beitrag über den Wert von Büchern.
  • 3. Preis: Jens Blankennagel mit „Schatz zu haben“ (Berliner Zeitung, 23.04.2024), eine poetische Hommage an das Buch.
  • Sonderpreis: Maik Großekathöfer für „Im Labyrinth der Lügen“ (DER SPIEGEL, 25.05.2024), eine fundierte Analyse zu Fake News und Desinformation.

Medienpreis für Lesekompetenz und kritischen Journalismus

Die Jury, bestehend aus Vertreter*innen von Presse, Stiftung Lesen, Stiftung Presse-Haus NRZ und der Familie Oppenberg, bewertete Beiträge aus Print, Online, Radio und Fernsehen, die zwischen dem 1. Januar 2024 und 31. März 2025 erschienen sind. Der mit insgesamt 6.000 Euro dotierte Preis wird auf die besten Beiträge und den Sonderpreis aufgeteilt.

Barbara Klepsch, Präsidentin der Kulturministerkonferenz und sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus, betonte bei der Preisverleihung in Dresden:
„Wer lesen kann, hat den Schlüssel zur Bildung in der Hand. Gerade in Zeiten digitaler Medienwelten zeigt sich, wie wichtig Lesekompetenz ist. Die ausgezeichneten Beiträge beweisen, wie stark journalistische Formate – von Podcasts bis Reportagen – gesellschaftliche Diskussionen prägen können.“

Lesekompetenz als gesellschaftliche Aufgabe

Heinrich Meyer (Vorstand Stiftung Presse-Haus NRZ) und Dr. Jörg F. Maas (Hauptgeschäftsführer Stiftung Lesen) überreichten die Preise und hoben hervor:

  • Lesen ermöglicht Orientierung in analogen wie digitalen Welten.
  • Gute journalistische Beiträge zeigen, wie früh die Grundlagen für Bildungserfolg gelegt werden.
  • Kritischer Journalismus ist entscheidend im Kampf gegen Desinformation.

Über den Dietrich-Oppenberg-Medienpreis

Der Medienpreis erinnert an Dietrich Oppenberg, Gründer und langjährigen Herausgeber der NRZ Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung. Seit vielen Jahren würdigt er journalistische Beiträge, die die Bedeutung des Lesens und einer vielfältigen Presselandschaft in den Mittelpunkt stellen.

Weitere Informationen und alle bisherigen Preisträger*innen:
👉 www.stiftunglesen.de/oppenberg-medienpreis

Bild: © Stiftung Lesen